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Schlaffer Penis, was tun?

Ein schlaffer Penis – der Alptraum vieler Männer. Wenn es bei Ihnen auch schon mal zu einer Erektionsstörung gekommen ist, müssen Sie sich jedoch nicht direkt Horror-Szenarien ausmalen. Die Ursachen für einen schlaffen Penis können auch ganz harmlos sein. 

Hält die Erektionsstörung jedoch über eine längere Zeit an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, damit dieser eine ausführliche Diagnose durchführen kann.

Die Morgenerektion als bester Indikator

Männer haben in der Regel zwischen 1 und 5 Erektionen pro Nacht – egal wovon sie träumen. Nur, wenn die Erektionen ausbleiben, hat der Mann ein körperliches Problem. Laut John Barry, seines Zeichens Wissenschaftler, ist es folgendermaßen:

Wenn der Penis in der Nacht bzw. am Morgen normal funktioniert, und es nur beim Geschlechtsverkehr nicht klappen will, dann liegt das Problem im Kopf.

Wenn die Erektion grundsätzlich funktioniert, liegt also eher kein organisches Problem vor. Hier ein Video zum Ablauf einer Erektion:

Harmlose Ursachen

Bevor Sie sich Gedanken über eine Impotenz machen, sollten Sie reflektiert über Ihren Lebensstil nachdenken: Rauchen Sie? Trinken Sie regelmäßig Alkohol? Essen Sie viel Fastfood? All diese Faktoren können dazu führen, dass der Penis beim Geschlechtsverkehr nicht so mitspielt, wie er eigentlich sollte.

Auch eine Erkältung oder Grippe kann dafür sorgen, dass die Erektion ausbleibt. Denn der Körper ist in erster Linie mit der Genesung beschäftigt – da kommt die Erektion erst an zweiter Stelle.

Ein dritter Punkt ist die Selbstbefriedigung. Masturbieren Sie häufig? Konsumieren Sie regelmäßig pornographische Inhalte? Falls ja, kann das zu einer Überreizung führen – ein Verzicht auf pornographische Stimulation oder der Wechsel der Masturbationstechnik kann hier Abhilfe schaffen.

Auch zu viel Sport kann zu Erektionsstörungen führen – wenn Sie sich täglich im Fitnessstudio auspowern, kann es sein, dass Sie im Bett keine Energie mehr zur Verfügung haben.

Tipp: Haben Sie Ihre Gewohnheiten etwas genauer unter die Lupe genommen? Häufig lassen sich Erektionsstörungen schon durch die Veränderung des Lebensstils behandeln. Wenn der Penis trotzdem noch schlaff bleibt, kann das ernste Ursachen haben.

Andere Ursachen

Erektionsstörungen können organisch oder psychisch bedingt sein. Oft sind es Allgemeinerkrankungen, die zu einer erektilen Dysfunktion führen. So sind Diabetes mellitus, Arteriosklerose oder Gefäßanormalien in ca. 45 % der Auslöser für Erektionsstörungen.

Häufige körperliche Ursachen:

  • Stoffwechsel- und Organerkrankungen
  • OPs im Genitalbereich oder am Becken
  • Nervenerkrankungen (z. B. multiple Sklerose)
  • Herz- und Gefäßerkrankungen (z. B. Bluthochdruck oder Herzinfarkt)

Psychische Belastungen können sich negativ auf die Erektionsfähigkeit des Mannes auswirken. Häufig sind rein psychisch bedingte Ursachen bei Männern unter 40 Jahre der Grund für Erektionsstörungen.

Häufige psychische Ursachen:

  • Leistungsdruck und Versagensängste
  • Depressionen
  • Traumatische sexuelle Erlebnisse
  • Störung in der Persönlichkeit
  • Beruflicher oder privater Stress

Tipp: Wussten Sie, dass Sie sich Potenzmittel auch online verschreiben lassen können, ohne dafür physisch einen Arzt oder eine Apotheke aufsuchen zu müssen? Mehr dazu erfahren Sie unter: www.121doc.de oder hier: Viagra legal online kaufen

Therapie bei organischen Ursachen

Organische Ursachen für eine Erektionsstörung können durch verschiedene Therapieformen angegangen werden, wie z. B.:

  • PDE-5-Hemmer (Viagra, Cialis, Levitra, Spedra)
  • Lokal anzuwendende Medikamente (SKAT, MUSE)
  • Mechanische Hilfsmittel (Penisring, Vakuumpumpe)
  • Hormontherapie (Testosteron)
  • Chirurgischer Eingriff (Schwellkörper-Implantate)

Therapie bei psychischen Ursachen

Am Rush University Medical Center in Chicago haben Urologen einen neuartigen Therapieansatz in Form einer Doppelstrategie entwickelt. Hierbei geht es darum, die sogenannte psychogene erektile Dysfunktion zu behandeln. 

Im Rahmen dieser Therapie bekommt der Patient über einen Zeitraum von 8 Wochen täglich 5 mg Tadalafil. Im Anschluss an die 8 Wochen, wird überprüft, ob der Ansatz erfolgreich war. 

Die Einnahme des Potenzmittels wird dann nach und nach reduziert.

Reicht die Behandlung mit Tadalafil allein nicht aus, wird ein Spezialist für psychosexuelle Therapie hinzugenommen, um den Erfolg der Therapie zu sichern.

Die Forschungsergebnisse zur Doppelstrategie sind vielversprechend: Nach einer 6-monatigen Behandlung berichteten mehr als die Hälfte der Therapie-Teilnehmer (58 % bei n = 185; alle unter 40 Jahre), dass sie mit ihrer Erektion wieder zufrieden sind.

Achtung: Im Internet gibt es leider etliche unseriöse Anbieter, die Ihnen rezeptfrei Potenzmittel zur Behandlung Ihrer Erektionsstörung anbieten – diese Mittel sind Fälschungen und können im schlimmsten Fall extrem gesundheitsschädlich sein.

Wir raten Ihnen daher dringend, bei langanhaltenden Erektionsstörungen das Gespräch mit einem Arzt zu führen. Wenn Ihnen der persönliche Arztbesuch zu unangenehm ist, können Sie sich in auch in einer lizenzierten Online Apotheke (wie z. B. auf 121doc.de) Potenzmittel verschreiben lassen.

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Fazit: Ein schlaffer Penis muss nicht direkt Impotenz bedeuten

Erst, wenn die Erektionsstörungen über einen längeren Zeitraum anhalten, wird es gesundheitlich relevant. Bitte suchen Sie in einem solchen Fall einen Arzt auf. Ein Urologe führt in der Regel eine umfassende Diagnose durch, um schnellstmöglich eine Therapie zu ermöglichen.

Sie möchten mit Ihrem Arzt nicht über Erektionsstörungen sprechen? Eine Online Apotheke mit angestellten Ärzten kann eine interessante Alternative zum klassischen Arztbesuch sein – achten Sie aber auf jeden Fall darauf, dass Sie ausschließlich den Service von EU-zertifizierten Anbietern wie z. B. 121doc.de, euroclinix.de oder gospring.de nutzen.

Johann Cremer

Johann Cremer

Hat die Initiative JDCR.EU gestartet

Johann Cremer ist Medizinjournalist und verantwortlich für Kontakte zu Ärzten und anderen Gesundheitsanbietern, Psychologen, Institutionen und Medien. E-Mail bei Nachrichten bitte an: [email protected]

Quellen und weitere Literatur

  • Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion
    https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/030-112.html
  • Statistik 45 % organische Ursachen
    https://www.ratiopharm.de/ratgeber/erektile-dysfunktion/ursachen.html
  • Erklärung „Briefmarkentest“
    https://www.dw.com/de/ob-der-penis-funktioniert-zeigt-der-briefmarkentest/a-45564833